D Anushka Chkheidze, Polyphony Meters / Matters
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00:00:00: Hier in der evangelischen Stadtkirche St.
00:00:02: Petri, kannst du die Komposition der georgischen Künstlerin Anushka Scheitze hören.
00:00:08: Die Komposition heißt Polyphony Metis Matters.
00:00:12: Anushkar Scheitse wurde nineteen siebenneinzig in Georgien geboren und lebt und arbeitet heute in Yutrecht.
00:00:19: Sie bewegt sich mit ihren Arbeiten zwischen elektronischer Musik, elektroakustischer Kompostion und Pop.
00:00:25: Ihre Klangwelten sind oft sehr atmosphärisch mal zart und fast schwebend mal rhythmisch und experimentell.
00:00:33: Die Arbeit für die Stadtkirche Sankt Petri hat die Künstlerin neu entwickelt.
00:00:38: Ausgangspunkt sind Aufnahmen des Duisburger Femm-Hinterhof-Kurs unter der Leitung von Cema Yalcin Artic.
00:00:45: Diese verbindet sie mit einer eigens für den Kirchenraum komponierten Orgelstimme.
00:00:51: Wenn du dich im Raum bewegst, wirst du merken dass die Kursstimmen aus unterschiedlichen Richtungen zu hören sind.
00:00:56: Sie sind über Lautsprecher im ganzen Kirchenraum verteilt.
00:01:00: Gleichzeitig spielt die Orgel ganz ohne Organistin.
00:01:04: Dadurch entsteht ein besonderer Eindruck, es wirkt fast so als würde die Kirche selbst zu einem klingenden Körper werden!
00:01:12: Die Installation schafft damit einen offenen Klangraum in dem sich Erinnerungen, Stimmen und die Atmosphäre des Ortes miteinander verbinden.
00:01:22: Das Zusammenspiel von Kursstimmen- und Umgebungsgeräuschen ist typisch für Anuschka Scheitzes Arbeit.
00:01:28: Sie verwendet häufig sogenannte Field Recordings, also Aufnahmen von Klängen aus ihrer Umgebung und verbindet sie mit menschlichen Stimmen zu raumfüllenden Installationen.
00:01:38: Geprägt ist ihre künstlerische Praxis durch die Zusammenarbeit mit Köhren in Georgien.
00:01:43: Auch aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen spielen in ihren Arbeiten immer wieder eine Rolle.
00:01:51: Im Rahmen der Monheim-Triennale zeigte sie die Klanginstallation Lost Lollaby.
00:02:01: Ein Jahr später erschien The Sound, eine Komposition, die auf Klangaufnahmen im während der Corona-Pandemie leer stehenden Biozentrum der Universität Basel basiert.